Beiträge von Werner Schündler

    Freute sich, daß es ihm gelungen, war, die Blahakova als unernannte Gesandte und qusi in Korland residierende Ministerin "auszuweisen" aber irgendwie begann er auch schon just in diesem Moment ihre nervige Art zu vermissen.


    Sehr schön, dann wünsche ich Ihnen allen eine gute Heimreise und daß Sie uns allen bald einen fertiggestellten Vertrag vorlegen mögen! Ich sehe schon die Züge und Automobile mit den zahlreichen glücklichen und zufrieden Heimkehrern nach Nordhanar rollen.

    haben wir die noch bei uns? Beziehungsweise den einen, der andere wurde ja gerettet

    Ja, der sollte freigesprochen werden, weil er von seinen Vorgesetzten dazu "gezwungen" wurde.


    Leider haben wir hier wieder das Problem "Kriegsrecht". Was darf ein Soldat, was nicht. Sicher, wenn er das ls Privatmann gemacht hätte, müßte man ihm zum Tode verurteilen, aber genau das hat er ja nicht, da ist normales Strafrecht nur ganz eingeschränkt anwendbar.


    Der juristische Streit wäre da wohl, komplex:


    Er ist ja in dem LKW mit Heimwehrmännern gelandet, Er hat es aber nicht getan, um diese zu zermatschen, sondern, weil er mit seinen Bomben aufgeschlagen und selbst daran umgekommen wären. Jetzt muß man auch noch fragen, hat er vielleicht durch sein Verhalten massiv weitere Leben gerettet, die weiche Landung verhinderte ja, daß die Bomben hochgingen. Wenn man da nicht zu einer Rechtfertigung/Entschuldigung kommt, wäre die Frage, ob er nicht nur ein Werkzeug der nordhanarischen Führung war, der glaubte ao handeln zu müssen, oder der Angst hatte, wegen Wehrkraftzersetzung... Dann stellt sich noch die Frage, sind dei Heimwehr Zivilisten oder sind sie als Paramilitärs wie Soldaten zu betrachten. Ist "möglichst viele umbringen" von seinem Auftrag gedeckt, widerspricht das nicht vielleicht dem naturrechtlich abzuleitenden Völkergemeinschaftsrecht.


    Ich frage mich wie eine traditionelle Schlacht mit zwei Gewalthaufen, die aufeinander zustürmten überhaupt ablief, das Ziel kann ja nicht gewesen sein, möglichst viel gegnerische Soldaten umzubringen, sondern sie zu besiegen. Wann war es eigentlich "erlaubt" nicht mehr weiter zu kämpfen. Weil streng genommen wäre doch eine schlacht bei zum äußersten bereiten Soldaten erst beendigt, wenn jeder feindliche Soldat Mann gegen Mann überwältigt wurde.

    Was die Verkündung der Strafen angeht, ja kann man mal gelegentlich machen, irgendwie finde ich das Dokument nicht mehr mit dem ich angefangen hatte die Anklage zu schreiben, was bedeutet, ich muß das StGB und das Militärstrafgesetzbuch wieder abklappern.


    Eigentlich wollte ich ja in eine Universitätsbibiothek und mir uralte Kommentarliteratur zum alten STGB besorgen, dazu kann ich mich aber nicht aufraffen.

    Das Ding war ja das, daß Schündler das nebenbei auf den ganzen Orient bzw. die meisten Orientalen ausdehnte.


    Damit hatte es auch so einen leicht antisemitischen Anklang. Dieser Anklang war mir natürlich bewußt, sollte aber Schündler charakterisieren. Schündler hat ja einen jüdischen Finanzminister, ist aber dennoch so ein latenter Antisemit, der denkt, mit den Juden muß man sich gut halten, wenn man nicht will, daß die ihre Netzwerke gegen einen benutzen. Sicher würde er sie aber gegen Übergriffe schützen und ebensowenig würde er sie jemandem ausliefern, der sie ermorden will.


    Da gibt es und gerade vor 1945 nicht immer nur Schwarz oder Weiß. Wobei das ja so konstruiert ist, daß sich Schündler letztlich so verhält, wie er es den Juden seinerseits unterstellt, er will sich den Juden Goldstein nützlich machen, weil er glaubt die Juden kontrollieren die Finanzindustrie.


    Es schien mir passend - wenn auch sachlich wenig überzeugend - die Futunen in den Kontext "Orient" einzuordnen - schon um zu zeigen, daß Schündler die Feinheiten nicht so genau nimmt, er ist ja auch Kaufmann und kein Ethnologe oder Anthropologe. Das interessiert ihn vermutlich auch einfach nicht, ob das, was er sagt präzise ist. Aber ich merkte dann, daß das in dieser Intensität deplaciert war, auch mit Hinblick, daß jemandem das zu sauer aufstoßen könnet, sei es MNler oder Zaungast von außerhalb.


    Wie soll das mit dem Sondergericht jetzt weiterlaufen?

    Bei Scheuersmann und Quitzleben würde ich ja fast davon ausgehen dass die einfach verurteilt wurden, das könnte man durch eine Pressemeldung des Rundfunks veröffentlichen, sonst war da ja nichts mehr weiter offen, Eisenbieg ist ja begnadigt worden


    Offen sind auch noch noch die Prozesse gegen die beiden nordhanarischen Piloten.


    Ansonsten dürfte Futunas Angriff Schündler u. Co. fast ein Geschenk des Himmels sein, man könnte die befallenen Pflanzen von internationalen Experten begutachten lassen, die stellen dann fest, daß das ein Pilz ist.


    Jetzt ist Futuna das eine, man kann mit Futuna sich etwas kabbeln.


    Aber ein Geschenk ist es in Bezug auf Nordhanar, jetzt wird die Chemikalienstory hochgradig plausibel - wobei ein Pilz freilich noch weit plausibler ist als Chemikalien, so daß man auch mei Norhanar auf Pilz umschwenken könnte. Man kann ja weiters behaupten, da sie an der Grenze irgendwelche speziellen Gegenmittel einsetzen, damit sich der Pilz nicht auf ihre Gebiet ausbreitet oder gar etwas von pilzfest gezüchtetem Saatgut phantasieren, das aber schädliche Auswirkungen auf die Gesundheit habe.


    Man stelle sich einen abendfüllenden Spielfilm mit dramatischer klassischer Musik als Untermalung vor.


    Heimtückischer Fungizidterror gegen Korland... ;)

    Ich habe den Futunen zum "großen Lügner" gemacht. Das was da vorher stand war mir dann doch nicht geheuer und ist mir im Eifer des Gefechts so durchgerutscht - in einer Gesellschaft wie der Korischen würde es sicher leicht über die Lippen gehen, aber nun ja.

    Sehr wohl!


    Das werde ich tun, Herr Präsident. Wobei der Futune ja nicht nur großspurig, sondern gewiß auch ein großer Lügner ist. Aber man kann es auch gegen Nordhanar benutzen, daß offensichtlich nichts unternommen hat, um "seinen" Luftraum zu sichern. Aber was wir doch sehen, möchte ich sagen, ist daß unsere Turmfalken etwas taugen! Obwohl wir nicht auf die See hinaus konnten, gelang es die Angreifer relativ leicht vernichtend zu schlagen. Wenn das nicht Absatz unserer Flugzeuge heißen könnte oder zumindest etwas, das man eintauschen kann, gegen anderes Wissen um die Fertigung von Rüstungsgütern.

    Sehr schön, vielleicht wiollen Sie ja auch künftig wie so mancher Ihrer Vorgänger an sicherheitsrelevanten Regierungssitzungen teilnehmen bzw. ihnen vorsitzen? Das würde gewiß ein konzertiertes Vorgehen erleichtern, wenn die Notwendigkeit entfiele, die Ergebnisse als Protokoll zu Kenntnis zu nehmen, zumal Sie letztlich ja in Sicherheitsfragen das letzte Wort haben.


    Die andere Frage ist aber auch, ob wir in Futuna offiziell protestieren oder alles für die Öffentlichkeit bekannt machen wollen? Nur in diesem Fall kann sich die Bevölkerung an der Suche des Piloten beteiligen.

    Teilt dem Präsidenten den Stand der Ermittlungen mit, schließlich brauchte er nur den bericht vorzulesen, den von Ostfeld dazu angefertigt hatte.


    Wir wissen also nicht sehr viel in Sachen Post, außer, daß sich da einige Leute u.a. Oldendorff merkwürdig verhalten, aber die Verhöre laufen, im Hinblick auf die Sache mit Futunien sind die wesentlichen äußeren Umstände klar, jedoch fehlt der Pilot, aber was mögliche weitergehende Ermittlungen im Ausland angeht, untersteht der Militärgeheimdienst ja bekanntlich ausschließlich Ihnen, Herr Präsident.


    Ich muß leider sagen, daß leider in gewissen Teilen der Polizeien an der nötigen Effektivität zu fehlen scheint und da immer noch so eine Art Schlendrian, grenzenlose Gutmütigkeit und Arglosigkeit zu herrschen scheint, als sei man auf dem Ponyhof.

    Sehr schön. In der Tat, so lange mein Vater regierte und davor waren die Ernten immer reichlich und erlaubten Ausfuhren in großem Ausmaß, ich bin fest davon überzeugt, daß wir bald wieder - und vielleicht schon in diesem Jahr - Überschußwirtschaft sein werden.


    Was Sie sagen ist zutreffend: Ich sehe da aber rein technisch auch schon jetzt Potential: Die Hochspannungsgleichstromübertragung erlaubt Energieaustausch ohne die Netze zu synchronisieren und für die Fernsprechnetze lassen sich durchaus auch Übergangspunkte schaffen. Gewiß das läßt sich nicht unbemerkt tun, wenn es möglich ist zwischen unseren Ländern zu telephonieren, dann bekommt man das auch im Ausland mit. Aber über den Umweg Dreibürgen usw. ist es ja im Grunde heute schon möglich, was fehlt sind direkte Verbindungen und die wären ja schon wegen der Abhörsicherheit für beide Seiten im Interesse. Wenn ein Geschäftsmann aus Alsztyna mit seinem hiesigen Lieferanten sprechen will, oder umgekehrt, dann haben beide Seiten kein Interesse, wenn dritte Staaten da mithören. Von offiziellen diplomatischen Mitteilungen nicht zu reden.


    Das Thema Eisenbahn und Ende der Blockade ist ein gutes Thema, denn ich glaube Alsztyna kann prinzipiell sicher auch mithelfen, die zu beenden, sei es nun durch den Handel oder auch, in dem es darauf hinweist, wie sehr diese Blockade auch Alsztyna schadet. Aber wir sind ja nun auch unsererseits in greifbarer Nähe, die Blockade zu beseitigen, so weit es nicht an irgendwelchen "Hardlinern" in der Reichsdiät scheitert. Hier könnte Alsztyna seiner Wirtschaft schon jetzt eine gute Position sichern, denn man könnte ja prinzipiell auch - ohne dies an die große Glocke zu hängen - den ein oder anderen Export bzw. Import über den Hafen Alsztynas abwickeln. Das würde freilich auch weit überdurchschnittliche Frachtraten für die beteiligten Reder einbringen, so ganz nebenbei bemerkt.

    Nun ja, da Sie offiziell Ministerin sind und nicht Vertreterin Nordhanars und Minister an Kabinettssitzungen teilnehmen und außerdem sicher dringend Erholung nötig haben, dachte ich... Nun ja, Sie wissen schon. Niemand hat die Absicht, sich in Nordhanarische Angelegenheiten einzumischen, wobei ich ja nach offizieller Lesart auch Bürger Nordhanars bin und Sie somit "meine" Ministerin.


    Den Wortlaut? Nun ja, ich glaube den Wortlaut für die Nordhanarischen Forderungen muß Nordhanar schon selbst finden, wir werden ggf. Korrekturvorschläge machen, wenn eine solche Forderung inakzeptabel ist.

    Gut dann schreiben wir doch auch noch in den Vertrag, daß Korland den Kaiser von Nordhanar als Kaiser von Nordhanar anerkennt und ein Verbot in Offensivbündnisse gegen Nordhanar einzutreten.


    Dann dürfte ja im Grunde alles geklärt sein, was wir hier ohne Konsultation des Kabinetts klären können, oder haben Sie noch Fragen? Wenn nicht erlaube ich mir schon einmal eine gute Heimreise zu wünschen.


    Vielleicht wollen Sie ihre Ministerin ja gleich mitnehmen und einen ihrer Mitarbeiter als Verweser der Gesandtschaft einsetzen, damit sie sich mal etwas ausspannen kann und so.

    Was ich will, ist Korland (Xinhai etc.) noch etwas übersichtlicher zu machen, durch graphische Aufhübschung und ein Farbschema. Sagen wir mal alles was zu den Staatsgeschäften gehört, erhält grüne Ordner, was zu den den Unternehmen gehört blaue und Behörden rote etc.pp

    Läßt alle Stellen, die dazu in der Lage sind, an der Bekämpfung des Pilzmyzels mitarbeiten, an den Rändern des Gebietes wird mit den bestgeeigneten Fungiziden, die die agrochrochemische Industrie Korlands hergibt, gearbeitet, die Kernzone wird mit Brachialmaßnahmen gesäubert und den Bauern Entschädigung in Aussicht gestellt. Durch einen Abwurf aus kampfbedingt geringer Höhe ist das Gebiet aber recht überschaubar.