Beiträge von Friedrich Henker

    Eine erneute Rundfunkansprache wird ausgestrahlt:


    Mein Volk!


    Es ist euer sehnlichster Wunsch in Frieden und Wohlstand zu leben. Und ich erfülle euch diesen Wunsch! Doch höre ich von volksfeindlichen Umtrieben in Bajar und Großhohenlau, von Militaristen der alten Elite, die sich bemühen eine Armee aufzustellen um die von euch gewollte Ordnung umzustoßen. Und ich sage euch daher das folgende: Bevor diese Deserteure eine Ordnung nach ihrer Facón aufstellen, stelle ich die von denen gewollte lieber selbst her!

    Nordhanar wird ein Kaisertum werden, aber ohne all die die uns verraten haben! Seyffenstein wird unter die Oberhoheit des souveränen Thanatosordens gestellt werden, Bajar und Großhohenlau werden einen neuen, gemeinsamen Großkönig erhalten. Und alsbald werden wir eine Wahlmonarchie gestalten, in der der Kaiser allein für das Versagen der Staatsgewalt die Verantwortung trägt, ohne jedoch Entscheidungsbegünstigt zu sein!


    Lang lebe unser Volk! Lang lebe das Nordhanarische Kaisertum!

    Eine Fernsehansprache wird ausgestrahlt.


    Völker Nordhanars!


    Es ist nun endlich die Zeit gekommen, die ihr erwartet habt. Große Veränderungen stehen bevor, die uns allen zum Vorteil gereichen werden.

    Doch höre Ich von volksfeindlichen Umtrieben, von altmonarchisten die begehren die alte Ordnung gewaltsam wieder herzustellen. Denen stelle ich entgegen, das Leben Friedrich-Alexanders. Wer sich entschließt offen eine Reinthronisierung des Hauses Seyffenstein zu fordern, riskiert damit das Leben des Kaisers. Seien Sie sich dessen stets gewahr.


    Während er über Friedrich-Alexander spricht, werden Videoaufnahmen desselben in einer Höhle eingeblendet.


    Lang lebe unser Volk!

    Wir können im Übrigen die Volksabstimmung auch einfach von Spielleitungsseite durch einen News-Beitrag als bereits geschehen annehmen. Schließlich fand die Sitzung am 06.12. statt, das ist bald drei Monate her.

    Kurz nach der Wahl unternahm der Volksprotektor einen erneuten Besuch bei seinem Gast:


    "Sehen Sie, das Volk hat sich gegen mich gewandt. Nach allem was ich für sie getan habe. Entweder wurde diese Wahl Opfer einer billigen Fälschung oder das Volk ist dümmer als ich bisher dachte."

    "Ach was, Friedrich! Namensvettern kann ich schnell vergeben, das ist doch kein Problem!" Erneut lacht er unnötig übertrieben. "Hat man Ihnen schon etwas zu Essen angeboten? Einen Wein? Bredl! Sorgen Sie dafür dass unser Gast verköstigt wird!" Ein schlaksiger Mann mittleren Alters, mit viel zu kleiner Brille, wirbelt daraufhin herum und scheucht Wachleute wie vermeintliche Zivilisten gleichsam umher. "Also Friedrich, mir hat dieses Gespräch gefallen. Ich denke, Sie werden noch länger unser Gast bleiben. Schlafen Sie gut!" Spricht er und erhebt sich im selben Zug um kurz darauf wieder hinter dem Altar zu verschwinden.

    "Ich und gedient?" spricht er mit sarkastisch-fragendem Unterton und lacht übertrieben. Er zieht dann sein Gewand am Bein etwas herauf und offenbart eine Prothese. "Ich trage dieses Ding seit ich denken kann. Der rechte Unterschenkel hat sich samt Fuß nie richtig ausgebildet."

    Kommt hinter dem Altar hervorgetreten. "Friedrich Alexander. Nun sieh einmal an. Man sagt mir, ihr zähltet zu den großen Köpfen der Alten Ordnung. Nun, meine Untergebenen hier langweilen mich. Also los: Erzählt etwas!"
    deutet der Volksprotektor auf eine Kirchenbank und setzt sich neben den Kaiser.

    In einer alten Abtei, die zwischenzeitlich verlassen worden war, hat sich seit der Machtübernahme durch die NF ein mysteriöser Geheimbund etabliert, der jedoch nur einen kleineren Teil des Abteigeländes als Wohnquartiere wieder hergestellt hat. Dagegen scheinen sich die Mitglieder vornehmlich für die alte Gruft zu interessieren...


    (Eine alte Karte für albernische Gäste von der Klosteranlage. Ein Großteil der Gebäude ist noch immer so erhalten wie eingezeichnet.)