Bündnis mit Futuna

  • Bei einer gemeinsamen Sitzung von Consejo Superior und Tauroggischem Rätekongress wird über einen wichtigen außenpolitischen Schritt entschieden. Es geht um ein formales Bündnisangebot der Futunischen Hegemonie. Auf der Sitzung wird nun entschieden ob Verhandlungen aufgenommen werden sollen. Rivero legt den Ratsmitgliedern das Schreiben mit einigen erläuternden Ausführungen vor, verzichtet zunächst jedoch auf eine persönliche Empfehlung.



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    Ehrbarer Augusto Javier Rivero Diaz,


    die Hegemonie nimmt mit Wohlwollen die Pläne der Union zur Kenntnis, die kolonialen Überreste in der Welt zu beseitigen. Mit dieser Geste hat sich die Union endgültig als natürlicher Verbündeter der futunischen Hegemonie qualifiziert, denn auch der futunischen Zivilisation und den mit ihr verbundenen Völkern ist die Unterdrückung und Ausbeutung eigener Völkerschaften zuwider. Die futunische Hegemonie würde daher mit der Union ein formales Bündnis eingehen, um die Grundlage zur Zusammenarbeit zu schaffen, um Freiheit und Wohlstand auf friedliche Weise in der Welt zu verbreiten.


    Natürlich ist uns bekannt, dass Sie niemals gewalttätige Aktionen unternehmen würden, um die Stabilität von Handel und Wohlstandsakumulation zu untergraben. Wie wir auch setzten Sie sich für eine nachhaltige Entwicklung ein, nach welcher die bedrohten und unterdrückten Völkern in einer überlegten und durchdachten Bewegung in die Freiheit als selbstbestimmte Teile der Weltgemeinschaft geführt werden.


    Da mir bewusst ist, wie wichtig Ihnen solch seltsame Vorstellungen wie Ideologie und politische Verrenkungen der Barbaren sind, biete ich nur zu gerne an, diese Konnotationen aus den Verhandlungen herauszuhalten. Schließlich eint uns der Willen zur friedlichen und gewaltlosen Befreiung der Völker und nicht die abstrakten und abstrusen Begriffe wie Kapitalismus, Sozialismus und Kommunismus, für die es etwa hier in der Hegemonie keine Anzeichen oder Anwendungen gibt, da dies lediglich Audrücke Ihre Gesellschaftssystem sind, das nicht universell übertragen werden kann, genau wie Erleuchtung, Syndikalismus und Zhain nicht auf Ihre Gesellschaft übertragen werden können.


    Mit dem Segen der Götter


    Jaavid Lya Gried, Großwesir des Sha'nat Futuna

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    Augusto Javier Rivero Diaz, auch bekannt unter dem Namen Bebel

    USR-Außenbeauftragter

    Mitglied des ZK der PSU

  • Gelle, die sinn schunn e bissel arrogant, orre net!? Wònn ich enns net leire kònn...!


    Un mer sin doch kää Barbare, die Mähnschde vun uns hònn noch net emol ä Schnorres!


    Außerdem siehn die net wo druff 's òkummt. Mer sinn Kommunischde, wer wääß was die wille! Am End wille se numme selwert ausbeire!

  • Die darusischen Ratsmitglieder im Saal sprechen zwar alle deutsch aber mit dem stark ausgeprägten Dialekt Schneiders haben sie dann doch ihre Probleme. Ein anderes tauroggisches Ratsmitglied wiederholt die Wortmeldung daher nochmal inhaltsgetreu in hochdeutsch.

  • Schneider spricht da einen ganz zentralen Punkt an. Was will Futuna? Das klingt ja erstmal alles ganz schön aber was haben die davon, mit der Union ein Bündnis einzugehen? Über die Diktion, in der dieses Schreiben gehalten ist, brauchen wir ja nicht groß zu reden, dafür ist Futuna in der Welt doch mittlerweile berüchtigt.

  • Ricardo Marquez (PSU)

    Nordhanar ist gar nicht so wichtig, die liegen nach den ganzen Krisen der letzten Jahre völlig am Boden. Viel wichtiger ist doch ob ein Bündnis mit Futuna Schutz gegenüber dem dreibürgischen Imperialismus bieten würde. Daran sollten wir uns viel mehr orientieren.

  • Die Frage ist einerseits, was und diese antikoloniale Bewegung außer Ärger bringt und die andere ob man diesen Futunen überhaupt vertrauen kann. Welches ernstzunehmende Interesse sollte Futuna an einer antikolonialen Bewegung überhaupt haben, als diese Gebiete nachher in den eigenen Einflußbereich zu bringen!?


    Interessant, wie man uns von der PDN Rassismus und Nationalismus vorwirft aber dann ein Herr Marques mit einem selbsternannten Herrenvolk von Blutsgeborenen ein Bündnis eingehen will. Hier entlarvt sich der Kommunismus mal wieder selbst! Zumal jeder weiß, daß Futuna auch schon mit Dreibürgen quasi verbündet war. Futuna strebt immer nach dem eigenen Vorteil, nicht mehr und nicht weniger.


    Kennen Sie diesen irren Vorfall mit Korland in den letzten Tagen, da werfen angebliche "Antikolonialisten" Biozide oder dergleichen über Agrarflächen ab, weil Korland angeblich irgendwelches Gerät von denen erworben hätte! Da zeigt sich wessen Geistes Kind diese Leute sind. Kann sich jemand vorstellen, daß Dreibürgen so gehandelt hätte? Weil jemand einen alten Traktor dort gekauft hat, werfen sie biologische Kampfstoffe ab!

  • Der Herr Asteron hat was die Motive Futunas angeht gar nicht mal Unrecht. Zwar kann ich auch Marquez und sein Anliegen verstehen aber dass ausgerechnet Futuna uns von Nutzen sein soll gegen Dreibürgen halte ich schon für sehr fraglich. Wir haben es dabei immerhin mit einem Staat zu tun, der von einigen wenigen Mega-Konzernen beherrscht wird und Klassenkämpfe mit einer so elaborierten Staatsideologie verschleiert, dass selbst im Umgang mit Futuna geübte Experten dabei nicht immer ganz durchblicken. Wenn es darum geht, für uns sinnvolle Bündnisse zu schließen sollten wir uns eher darum bemühen, die Beziehungen zu Andro zu vertiefen.

  • Wie Sie alle wissen war mein Ziel immer, die USR außenpolitisch in der Welt zu etablieren und dabei auch auf Verständigung zu setzen mit Staaten, die sich von uns deutlich unterscheiden. Die bisherigen Wortmeldungen haben jedoch auch gezeigt, dass wir eine bestimmte Grenze dabei nicht überschreiten dürfen. Darüber hinaus verstehe ich auch die Einwände, dass ein Bündnis mit Futuna keine garantierten Vorteile bietet etwa im Falle einer dreibürgischen Invasion. Wenn es sonst keine weiteren Wortmeldungen gibt können wir zur Abstimmung übergehen.


    Augusto Javier Rivero Diaz, auch bekannt unter dem Namen Bebel

    USR-Außenbeauftragter

    Mitglied des ZK der PSU

  • Die Abgeordneten der PDN stimmen zum weit überwiegenden Teil mit Nein, die einen, weil sie gegen die Idee des Antikolonialismus an sich sind, andere, weil sie kein Bündnis mit Futuna wollen oder glauben, jedes Bündnis stärkt die Kommunisten, auch der Gedanke, daß ein solches Bündnis wirtschaftlich schaden könnte ist präsent, Vereinzelte, die rein nationalistisch denken, denken gar "laß die andern mal an ihrem Kolonialvolk vernegern", darüber hinaus gibt es so manche Enthaltung, schließlich gibt es einzelne "Ja-Stimmen", auch ind er PDN gibt es Antikolonialisten und mancher fürchet um das rassische Gefüge der beiden anticäischen Kontinente durch den Zustrom von Farbigen aus den Kolonien als Dienstpersonal oder Arbeitskräfte.

  • Die KPT-Mitglieder stimmen überwiegend mit nein. Die Meisten stellen Futunas Motive in Frage oder bezweifeln den Nutzen eines formalen Bündnisses für die USR. Eine Minderheit stimmt aus pragmatischen Gründen mit Ja, man müsse nehmen was an potentiellen Verbündeten da ist, so etwa die Argumentation.

  • Auch bei der PSU überwiegen die Nein-Stimmen. Der Nutzen eines Bündnisses auf staatlicher Ebene wird von den Meisten bezweifelt, eine mögliche Mitarbeit Futunas an einer noch zu gründenden internationalen Organisation gegen den Kolonialismus wird aber nicht ausgeschlossen.

    Augusto Javier Rivero Diaz, auch bekannt unter dem Namen Bebel

    USR-Außenbeauftragter

    Mitglied des ZK der PSU