Gespräche mit Nordhanar

  • Winkt bei der Ankunft in die Kameras - der auch hier wieder uniformierten Photographen und Kameraleute – und begibt sich mit dem Gast dann in die Räume. Eine Direktübertragung gibt es ersichtlich nicht, wie unfehlbar an der 35-mm-Filmtechnik und dem Fehlen jeder elektronischen Bildaufzeichnung zu sehen ist. Elektronische Aufzeichnung gibt es aber freilich im Tagungsraum, jedoch keine Fernsehkameras, sondern eher die etwas verdecktere Sorte. Darüber hatte der Kanzler nämlich noch im Vorfeld mit Blick auf die technische Rückständigkeit der korischen Farbfilmherstellung und daraus resultierenden Aufnahmematerialien gewitzelt, daß das vermutlich die Aufnahmen dieser digitalen Minikameras vermutlich die technisch besseren Bilder sein werden.


    Im Raum finden sich jedenfalls die wichtigsten korischen Minister - wer auch immer diese sein mögen, Altenburg scheint jedenfalls als Außenminister dazuzugehören und auch die norhanarische Ministerin Blahakova hat sich hierher bringen lassen.


    Guten Tag meine Damen und Herren und gutes Gelingen!


    Exzellenz, darf ich Ihnen etwas anbieten, zu essen oder zu trinken, meine ich?

  • Natürlich einen Kaffee, das war wohl eine dezente Erinnerung an die Auswirkungen der Devisensperre, aber so viel Kaffee, daß es für einen Staatsgast langte, wurde freilich immer noch importiert, der allmorgendliche Kaffee konnte aber allenfalls noch über Ersatzstoffe und Beimischung von künstlich erzeugtem Koffein gedeckt werden. Ob er diese Brühe ausschenken sollte, um den Gast mal die eigene Medizin kosten zu lassen? Lieber nicht...


    Aber gerne!


    Ließ das beste an Kaffee zubereiten, das im Lande zu haben war und zu etwas Melangeähnlichem verarbeiten.


    Zum Wohl!

    Kanzler des Freistaates Korland

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    Einmal editiert, zuletzt von Werner Schündler () aus folgendem Grund: zu viele Tippfehler

  • Saß – wie immer – rauchend am Konferenztisch und schlürfte ebenfalls einen Kaffee, sie hatte seit Wochen keinen mehr gehabt, denn alles, was Devisen kostete lieferten die Koren nicht oder nur wenn lebensnotwendig in die Bootschaft, ohne daß dafür in Devisen beazhelt wurde, was sie ja nicht durfte, auch wenn sie das Geld natürlich noch "über gehabt" hätte. Die Zigaretten hatte sie sich bei einem von Hammers Mitarbeitern organisiert, ums Verrecken wollte sie hier nicht mit ovalen korischen Zigaretten gesehen werden, auch wenn sie natürlich diese seit Wochen ebenfalls wieder rauchte, da die Lieferung aus Nordanar über den Luftweg längst aufge(b)raucht war.

    Prof. DDr. Bohuslava Bláhákova

    Leiterin des Instituts für Nordhanarstudien

    Ministerin für besondere Aufgaben (Korland)

  • Nimmt einen Schluck - war ja klar dass man ihm wieder das gute Zeug gibt.


    Vielen Dank. Nun denn - fangen wir an. Wie bereits der ehemalige Regierungspräsident Hammersbreuchner angekündigt hat, besteht von nordhanarischer Seite kein Interesse mehr die aktuelle Politik beizubehalten - es ist viel mehr in unserem Interesse zu einem geordneten, gutnachbarschaftlichen Verhältnis überzugehen. Freilich muss man darüber reden wie genau man dieses Ziel erreicht, was mit ein Grund meines Besuches hier ist.


    Jetzt ist natürlich die Frage von meiner Seite: Was ist von korischer Seite für die Erreichung dieses Zieles erforderlich? Die Aufhebung der Seeblockade und der Devisensperre wurde da von nordhanarischer Seite bereits berücksichtigt und wird meinen Informationen zu Folge auch schon vorbereitet.

  • Rauchte ebenfalls, einen gleichermaßen schmalen wie kurzen Cigarillo, der in etwa der Größe einer etwas stärkeren - freilich runden -Zigarette entsprach, vor ihm stand ein Glas Brombeersaft - ein merkwürdiges getränk, aber Alkohol wollte er gewiß nicht zu sich nehmen an einem solchen tag, man redete dabei zu leicht dummes Zeug oder es rutschte etwas heraus.

  • Das ist eine sehr gute Entwicklung, die ich ausdrücklich anerkenne, wenn man bedenkt, wie wir uns noch einige Monate zuvor gegenüberstanden.


    Also wir wünschen uns zu allererst einen Nichtangriffspakt auf eine gewisse Dauer oder für ständig. Dann können alle Ihre Landsleute so unbekümmert und wohlbehalten ausreisen, wie das Gros der Botschaftsinsassen bereits jetzt. Ich will Ihnen nicht unnötig mit Mißtrauen entgegentreten, aber wenn wir mal ganz ehrlich sind, dürften Ihre Zivilisten abseits des Beistandsvertrages mit Dreibürgen das stärkste Argument gewesen sein, im ersten Eifer des Gefechts nicht ernst zu machen mit Bodentruppen und Luftschlägen.

  • meldet sich zu Wort


    Ich will hier mal gleich zur Sprache bringen, daß es in der Gesandtschaft und sehr wahrscheinlich auch sonst noch Leute gibt, die rauswollen - nach Ihrer Sicht Koren nach unserer bisher Nordhanarer. Dazu kommt das Problem, daß einige Leute in der Gesandtschaft nicht über das korische Territorium ausreisen wollen, sondern mit Hubschraubern oder Flugzeugen rausgebracht werden möchten.


    Ich persönlich erwarte, daß dem stattgegeben wird. Ansonsten werde ich als Ministerin zurücktreten und diese Konferenz hier verlassen, wenn ein Agreement zustandekommt, bei dem irgendjemand hier gegen seinen Willen bleiben muß!


    Sehen Sie mir meine Direktheit nach, aber ich bin keine Diplomatin im engeren Sinne und ich bin nach Monaten in der Gesandtschaft ziemlich gereizt, wozu Sie Herr Kanzler auch ihren Beitrag geleistet haben!


    zerdrückt stellvertretend für den Kanzler ihre Zigarette im Aschenbecher

    Prof. DDr. Bohuslava Bláhákova

    Leiterin des Instituts für Nordhanarstudien

    Ministerin für besondere Aufgaben (Korland)

  • Das ist eine sehr gute Entwicklung, die ich ausdrücklich anerkenne, wenn man bedenkt, wie wir uns noch einige Monate zuvor gegenüberstanden.


    Also wir wünschen uns zu allererst einen Nichtangriffspakt auf eine gewisse Dauer oder für ständig. Dann können alle Ihre Landsleute so unbekümmert und wohlbehalten ausreisen, wie das Gros der Botschaftsinsassen bereits jetzt. Ich will Ihnen nicht unnötig mit Mißtrauen entgegentreten, aber wenn wir mal ganz ehrlich sind, dürften Ihre Zivilisten abseits des Beistandsvertrages mit Dreibürgen das stärkste Argument gewesen sein, im ersten Eifer des Gefechts nicht ernst zu machen mit Bodentruppen und Luftschlägen.


    Ein Nichtangriffspakt findet auch meine Zustimmung - und unsere Zivilisten haben durchaus eine Rolle gespielt. Wie bereits die Ministerin gesagt hat, man muss eine Lösung finden die es allen Bürgern erlaubt über das von ihnen präferierte Verkehrsmittel auszureisen.

  • Also ihre Bürger können freilich ausreisen und können natürlich auch ihre Kraftfahrzeuge und so weiter mitnehmen, auch wenn wir dazu erst geeignete Benzinqualitäten beschaffen müssen, denn das, was momentan an unserern Zapfstellen verkauft wird... Einen modernen nordhanarischen Motor können Sie sa gleich generalüberholen lassen...


    So, das kommt jetzt aber nicht ins Protokoll! Also wenn Sie sicher stellen, daß gegen alle Nordhanarer, die sich ernsthaft strafbar gemacht haben, in Nordhanar Strafverfahren eröffnet werden, dann können wir darüber reden. Wir wissen sehr enaus, daß in der Botschaft sich u.a. auch ein Räuber und ein Vergewaltiger befindet und da das passiert ist als wir offizielle angeschlossen waren, kann das gerne für Sie eine in Nordhanar verübte tat bleiben. Aber ich hoffe, wir sind uns einig, daß solche Leute nicht ungestraft bleiben können und dürfen.


    Gegenwärtig sitzen allerdings ein paar ihrer Landsleute ein, da weiß ich nicht, wie ich entgegenkommen soll, jedenfalls nicht bei Einbruchdiebstählen und solchen Sachen. Propagandadelikte, ach nun ja, die Leute sind dann ja nicht mehr hier... Also die "Politischen" sollen meinetwegen gehen.


    Jetzt kämen wir zu dem heikelsten Punkt, Koren, die sich darauf berufen wollen, Nordhanarer zu sein? Also ich bin nicht bereit jetzt jeden Koren zu befragen, ob er denn nach Nordhanar auswandern will. Leute die sich in der Annektionszeit offen dazu bekannt haben und auch Inhaftierung usw. in Kauf genommen haben oder mit in der Botschaft waren, ja gerne, das sind sowieso unsere ewigen Feinde, wenn sie hier bleiben. Auch kann man drüber nachdenken, ob Frauen und Kinder nachgeholt werden dürfen oder andere nahe Angehörige.


    Wer jetzt allerdings geht, der darf dann auch nicht mehr so einfach zurück, wenn er es sich anders überlegt.


    Ein weiteres Problem sind hier geborene Kinder mit gemischten Eltern. Es sind nicht sehr viele, aber doch einige. Ich schlage dazu vor: Ist das kind ehelich geboren und der Vater Kore, dann bleibt das Kind hier in Korland, der Mutter - die durch die Heirat Korin geworden ist - wird freigestellt, ob sie bleibt, ist der Vater Nordhanarer, dann geht das Kind prinzipiell nach Nordhanar, der Mutter wird freigestellt, ob sie hier bleibt oder folgt. Ist das Kind unehelich geboren, dann richtet es sich nach der Staatsangehörigkeit der Mutter. Ist die Geburt ehelich, verzichtete die Mutter aber auf die korische Staatsbürgerschaft durch heirat oder wurde dies wegen des Anschlusses nicht mehr berücksichtigt, so erhält die Muter die Wahl, ob sie die [korische] Staatsbürgerschaft annimmt. Geschiedene werden grundsätzlich wie Unverheiratete behandelt, es sei denn das Sorgerecht liegt beim anderen Teil. Sind die Eltern mit den Folgen nicht einverstanden, wird eine vereinfachte Einbürgerung nach Korland ermöglicht.


    Ich denke an den fal, daß ein Nordhanarer eine Korin geheiratet hat, aber jetzt beide lieber in Korland bleiben wollen.


    Eine weitere Frage wären Besuchsrechte, wenn beide teile in unterschiedlichen Staaten leben, also das sähen wir gerne auf das absolut erforderliche Minimum beschränkt. Die Anschlußzeit und die veieln Nordhanarer im Land haben uns schon genug Unruhe und Veränderungen hereingebracht.

  • *so*

    Mist, ich habe geschlafen, warte mal mit dem Antworten, es sind ja gerade mal 10 Monate rum, ich glaube ich muß da mal etwas rechnen und drüber nachdenken, wie lange Zeit war Kinder zu zeugen - in den beiden chaotischen Monaten sicher, aber da sind die letzetn Kinder ja eher unterwegs als schon da - und ob man die Leute nachher legal heiraten ließ. Kommt auch drauf an, ob wir die Leute streng interniert hatten, aber zumindest Kathi war ja nie interniert. Ich muß dann umschreiben und den Post löschen.

    *so*

  • *so*

    Laß die Details immer noch aus den Augen, die den grauen Teil betreffen.

    *so*


    steht auf geht zu dessen Platz undwendet sich an Außenminister Hammer


    Sind Sie bereit da mitzuspielen? Ich meine dieses eheliche Kinder so, uneheliche so und vermutlich kommt gleich der Klopper, daß uneheliche Väter ihre Kinder nicht besuchen dürfen, weil ja nach korsischer Lesart nicht verwandt. Ich habe bei dem Tempo, mit dem er sprach nicht alles verstanden, scheint aber so als solle dann alles großzügig etwas abgefedert werden durch Einbürgerungen und nachgeholet Eheschließungen.


    Ich stehe auf dem Standpunkt die Betroffenen müssen machen können, was sie wollen, in Korland leben, in Nordanar leben, jeder biologische Vater muß Besuchsrechte haben, ob die Mutter dann in Korland oder Nordhanar lebt und alles sollten mindestens 3 - besser 5 -Jahre Zeit haben zu entscheiden, wo sie letztlich leben wollen.


    Die müssen lernen, daß wir im 21. Jahrundert leben und nicht in der ersten Hälte des 20. Auch sollen sie unverheirateten Paaren, die hier bleiben wollen, keine Steine in den Weg legen dürfen. Wissen Sie was hier passiert, wenn ein Vermieter an zwei Unverheiratete vermietet, er wird wegen Kuppelei zu Geld- oder Freiheitsstrafe verurteilt. Das machen die sogar mit den Eltern, da wohnt die Freundin eines jungen Mannes bei ihm oder er bei ihr mit Duldung der Eltern und die Eltern finden sich vor Gericht wieder, wegen "Verschaffung von Gelegenheit" - Gelegenheit zum Geschlechtsverkehr natürlich. Es gibt für unverheiratete theoretisch zwar den Ausweg über ein Eigenheim, aber selbst da arbeiet man dann gerne mit Erregung von öffentlichem Ärgernis und dergleichen.


    Und genau dieses System versucht Schündler mit seinem komplizierten Vorschlag zu wahren. Da müßten Leute dann Dinge tun, die sie gar nicht wollen, um ihre Ziele zu erreichen. Etwa ein paar, das nicht heiraten will und so zusammenleben, müßte heiraten, damit sie gemeinsam leben oder ausreisen dürfen.


    Ganz und gar nicht gefällt mir auch, daß Leute, die jetzt gehen nie mehr zurück dürfen sollen oder daß nicht jeder Kore gefragt werden soll, ob er jetzt gehen will. Andererseits weiß ich nicht, ob wir genug Arbeit ahben, je nach dem wie viele für Nordhanar optieren. Also ich meine, wenn jede gefragt wird...

  • Fragt sich, was das kettenrauchende Vamp – dafür ist sie eigentlich zu blond – da mit dem Außenminister zu besprechen hat, aber das werden zur Not die Richtmikrophone offenbaren.


    Habn Sie etwas zu beanstanden, oder wollen Sie einen eigenen Vorschlag machen, in Sachen der Früchte "intimer Begegnungen"? Wollen Sie vielelicht etwas zu den noch Ungeborenen sagen?

  • nimmt einen tiefen Zug und bläst den Rauch zügig in den Raum


    Ich weiß nicht, was der Herr Außenminister zu sagen hat und was die offizielle Linie ist, aber mir gefällt das nicht, wenn alles irgendwie davon abhängen soll, wer mit wem verheiratet ist oder welche Nationalität Vater bzw. Mutter haben. Ich finde das müßte in freier Wahl stehen und es sollte den Eltern auch frei stehen, ob sie ihre Kinder hier in Korland oder bei uns in Nordhanar aufwachsen lassen, egal ob schon geboren oder noch ungeboren, ehelich oder unehelich. Und natürlich müßte es Besuchsrechte geben, wenn die Elternteile in unterschiedlichen Ländern leben und das gilt auch für angeblich mit ihren nicht ehelichen Kindern nicht verwandte Väter. Und die Betroffenen sollen auch nicht in Korland eingesperrt werden, weil sie sich für Korland eintscheiden.


    Außerdem müssen meines Erachtens alle, die jetzt ausreisen wollen auch ausreisen dürfen, die Koren sind nicht ihr Eigentum, Herr Schündler!

    Prof. DDr. Bohuslava Bláhákova

    Leiterin des Instituts für Nordhanarstudien

    Ministerin für besondere Aufgaben (Korland)

  • Diese versoffene nikotinabhängige Trulla...


    Macht sich selbst eine Zigarre an.


    Also ich habe ja einen Vorschlag gemacht, der sehr in diese Richtung ging, allerdings sehe ich bei Unverheirateten keine Grundlage, die können ja sowieso nicht das Kind gemeinsam aufziehen, jedenfalls nicht bei uns in Korland, weil Ihnen niemand ein Haus zu diesem Zweck verkaufen oder eine Wohnung vermieten kann und das Jugendamt bei einer solchen wilden Ehe auch nicht mitmacht.


    Bei allem Respekt, aber dasvon Ihenn Gewünschte ist eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten Korlands. Die Leute mögen sich entscheiden, ob sie hier oder in Nordhanar leben wollen. Ich meine, wenn die Leute gemeinsam hier leben wollen oder gemeinsam ausreisen, dann scheint es mir nicht zu viel verlangt, daß sie heiraten.


    Sie können sich ja zur Not nachher wieder scheiden lassen...


    Ich will ja inhaltlich entgegenkommen, aber nicht irgendwelchen linksgrünen Ideologen – die Leute sollen heiraten wie sich das gehört und die Staatsangehörigkeit annehmen/beantragen, die sie haben wollen. Wenn das dazu führt, daß dann ein einst korischer Mann und eine nordhanarische Frau Nordhanarer werden und übersiedeln, dann sind wir damit einverstanden, aber keine krummen Geschichten wie daß eine ledige uneheliche Mutter einem Mann nachfolgt, mit dem sie nicht verheiratet ist. Die korische Staatsbürgerschaft muß sie dann natürlich aufgeben und Verwandtenbesuche, Rückerlangung der Staatsbürgerschaft und Rückkehr fallen dann in unsere Kompetenz.


    Wenn ein Vater nicht mit der Mutter verheiratet ist, dann gilt er auch nicht als Vater, es sei denn er erkennt das Kind an, er kann aber unter bestimmten Bedingungen unterhaltspflichtig sein. Natürlich kann er das Kind auch anerkennen.


    Aber wie auch immer, es gibt von korischer Seite eine Abneigung gegen die Vorstellung, daß massenhaft Leute ständig über unsere Grenzen ein- und ausreisen. wir haben unseren Stil zu leben, Nordhanar hat den seinen. Vor allem wollen wir auch nicht, daß die Leute dann alle paar Jahre das Land wechseln. Wir sollten prinzipiell unsere Sie, Ihre Staatsbürger haben.


    Daß wir jetzt jeden fragen, ob er nicht vielleicht in Nordhanar leben will [Es ghet hier jetzt um Koren ohne Nordhanarbezug, die halt de jure für nordhanar Nordhanarer sind], ist für mich ebenso nicht vorstellbar. Es mag ja Leute geben, die von sich aus äußern, daß sie lieber in Nordhanar leben wollen. Darüber ließe sich reden.


    Im übrigen gibt es noch eine Schwierigkeit, die vermutlich nur eine minimale Minderheit betreffen: Das sind noch ungeborene eheliche Kinder eines korischen Vaters mit einer (ehemaligen) Nordhanarerin, die nun ausreisen will, aber der Vater nicht. Das geht solange die Ehe besteht erst nach der Geburt, denn der Vater ist ja zuerst sorgebrechtigt und durch die Ausreise würde dieses Erziehungsrecht vereitelt.


    Aber ich sagte bereits, wenn die Eltern sich einig sind und das Gleiche wollen, dann gibt es keine Probleme, sie müssen sich nur an die rechtlichen Bestimmungen halten, wir können ja nicht gegen unsere eigenen Gesetze verstoßen.

  • etwas ungehalten


    Ach Sie verstoßen ständig gegen ihre eigenen Gesetze, jeder weiß das und Sie am besten!


    blickt Hammer an


    Was meinen denn Sie Herr Kollege?


    wieder zu Schündler


    Außerdem müßte man auch mal über Quitzleben und Scheuersmann reden, es kann ja nicht sein, daß die hingerichtet werden, weil sie nordhanarische Patrioten sind! Es wäre auch eine Volksabstimmung das Gebot der Studne unter internationalen Wahlbeobachtern.


    wenn dieser vertrag unterzeichnet ist, wird sie diesem verdammten Arschloch mal so richtig die Meinung geigen


    Macht sich die nächste Zigarette an der vorigen an, diese blöden Filterzigaretten, die sie sich organisiert hatte, um keine korische Marke rauchen zu müssen, sind einfach viel zu schwach! Auch einen Schluck Sliwowitz könnte sie jetzt vertragen...

    Prof. DDr. Bohuslava Bláhákova

    Leiterin des Instituts für Nordhanarstudien

    Ministerin für besondere Aufgaben (Korland)

  • nimmt nun seinerseits einen kräftigen Zug an seiner Zigarre


    Nun machen Sie aber mal einen Punkt, ich verstehe ja, daß Sie nach Monaten in der Botschaft gereizt sind, wobei ich jetzt aus Höflichkeit jeden Kommentars über die nordhanarische Rechts- und Putschpraxis sowie verfassungs- und völkerrechtswidrige Verrträge enthalten möchte. Aber da, wo es um Kinder und die Ehe geht, da hört der Spaß auf, da müssen geordnete Verhältnisse bestehen!


    Scheuersmann und Quitzleben!? Das fehlte gerade noch. Höchstens im Rahmen einer Generalamestie in der noch der letzte Strauchdieb begnadigt wird. Aber das kann ich sicher nicht ohne den herrn Präseidenten entscheiden, ob da auch nur eine Haarbreit Raum ist.


    wird nun endgültig etwas ungehalten


    Volksabstimung? Das wird ja immer schöner, was wir hier alles machen sollen. Sagen Sie mal wie war das eigentlich mit der Wahl zur Reichsdiät in der Ergebnisse für Korland bekanntgegeben wurden?