[Savona] Palazzo Tolomei

  • De Benedetti schaut aus dem Fenster und sieht auf den grossen Vorplatz der seinem Amtssitz eine angemessene Würde verleiht. Ein Jahr war vergangen seitdem sich die Romanga, die vorher ein Teil des Fürstentums Muriel war, vom Kaiserreich abgespalten hatte. Der Grund dafür war der berüchtigte Henkerputsch. In ganz Muriel und besonders in der Romagna wüteten Henkers Schergen, egal ob lokal oder nicht, mit einer solchen Brutalität, dass sich die Parteien von Links bis rechts zu einer nationalen Widerstandsbewegung zusammenschlossen und gegen das Henker-Regime känpften. Nach dem Ende Diktatur, weigerte sich die Romagna sich in den Schoss des Mutterlandes zurückzukehren, da man den Politiker in Syffia und Bronn, mit wenigen Ausnahmen, allgemeines Versagen vorwarf.


    So kam es auch dass die ehemalige Fürstenfamilie Conti in die Romagna floh um wieder an die Macht zu gelangen. Doch die Monarchie sollte in Romanga keine Zukunft mehr haben, zwei Monate nach der Thronbesteigung, wurde in einem Referendum über die zukünftige Staatsform abgestimmt, die Mehrheit der Bevölkerung entschied sich für die Republik. Gleichzeitig wurde am gleichen Tag die verfassungsgebende Versammlung wählt, die eine neue, entspreche republikanische Verfassung ausarbeiten sollte. Der ehemalige Fürst blieb blieb bis zur Verabschiedung der Verfassung als Reichsverweser und damit provisorisches Staatsoberhaupt im Amt.


    Nun war es soweit die Verfassung war bereit. Doch es gab noch einen strittigen Punkt, wie sollte man mit der nordhanrischen Minderheit die im Norden des Landes war umgehen. De Benedetti wusste, dass es ohne eine diplomatische Anerkennung seitens des Kaisertums sehr schwer auf dem internationalen Parkett Fuss zufassen. Andererseits hatte man auch einen Trumpf in der Hand, die Minderheit, als deren Schutzmacht sich das Kaiserreich verstand. De Benedetti würde bald nach Syffia reisen.