Vor der Gesandtschaft

  • Vor der Gesandtschaft sammelt sich ein wütender Mob, der dem Kaiserthum die Schuld für die Eskalation der Lage in Korland gibt. Das Kaiserthum hätte doch wesentlich früher wieder anfangen können zu helfen. Stattdessen mischen sie sich in die korische Politik ein und "helfen" auf niedrigstem Niveau. Die Lage wird durch entsprechende Wortführer immerweiter angeheizt. Auch sind einige Soldaten mit ihrer Waffe unter den Demonstranten...

  • Woas issn doa lous? Telegrafiere Sie noach Syffia, unn sischern Sie die wischtige Date!

    Woraufhin die Wachen die Tür des Gebäudes sperren und den Hof räumen, im Obergeschoss beginnen die Wachen derweil damit, notfalls Gewehre durch die Fenster schieben zu können

  • Oberkorporal Grandl, hier ist Hauptmann Földes. Hören Sie genau zu. Wenn sie noch auf die Soldaten / Freischärler / wie auch immer Feuern müssen, schränken sie das Feuer in Nordöstliche Richtung ein. Wir sind bereits im Anflug und werden in ca. 45 Minuten erscheinen.

  • Nach ungefähr 45 Minuten treffen die Einheiten ein. Der erste Transporthubschrauber geht in den Schwebeflug über, gleichzeitig seilen sich Soldaten von dem Hubschrauber ab, während der zweite Transporthubschrauber auf dem Hubschrauberlandeplatz aufsetzt. Zwei der abgeseilten Soldaten sichern den Hubschrauber während sich der Rest an der rückwärtigen Gebäudefassade abseilt und somit die Botschaft betritt und sich dem Wachpersonal nähert.

  • Der Hauptmann ruft die Losung zurück - Tenebris noctis id nobis!

    Danach richtet er sich direkt an den Oberkorporal.


    Zitat von Hauptmann Gyula Földes

    Oberkorporal Grandl, bringen Sie den Gesandten und die Verwundeten in Sicherheit. Danach der Rest des verbliebenen Personals, zu guter letzt ziehen wir uns zurück.


    Der Befehl wird ausgeführt. Zuerst wird der Gesandte und die Verwundeten in Sicherheit gebracht, danach begibt sich der Rest des Personals zum Hubschrauber, und abschließend der Rest des Zuges. Nachdem alle in den Hubschraubern sind und der Gesandte entsprechend versorgt wurde fliegt man sofort in Richtung Syffia zurück. Nach kurzer Zeit erreicht man schließlich wieder das Nordhanarische Hoheitsterritorium.

  • Immer mehr Nordhanarer begeben sich auf das Gelände der ehemaligen nordhanarischen Gesandtschaft und verlangen Einlaß und konsularische Hilfe, aber das Personal ist damit natürlich hoffnungslos überforfdert.


    Wieder greift die Ministerin zum verschlüsselten Satellitentelephon.


    Syffia, wir haben ein Problem, es sind nun eine größere Zahl Landsleute im Gebäude und auf dem Gelände und die ersuchen konsularische Hilfe und wollen natürlich nachhause, außerdem ist hier noch ein Herr


    wendet sich an Knut von Martinstein, bisher hat sie seinen Namen nicht genannt, weil er das vielleciht nicht leiden möchte


    Wollen Sie auch mit Syffia reden?

    Prof. DDr. Bohuslava Bláhákova

    Leiterin des Instituts für Nordhanarstudien

    Ministerin für besondere Aufgaben (Korland)

  • Verstanden.


    Zur Zeit sind es geschätzt so 50-100 Leute, gezählt haben wir aber noch nicht, aber es werden mehr und das sind sicher nur ein Bruchteil der Nordhanarer im Land, wenn ich überlege, allein wie viele Studenten eingeschrieben sein dürften und dann sind da viele Vertreter von Firmen und Berater der korischen Unternehmen, Korland ist voll mit nordhanarischen Unternehmens- und Fachberatern , Einkäufern, Verkäufern und anderen Fachkräften. Dazu kommen Touristen und einige Leute, die hier Verwandten besuchen, auch wenn das wohl nicht so viele sind, durch die Jahrzehntelange Isolation, aber unter den Deutschssprachigen in Valbronn und den Koren dürfte es schon ein paar Familien geben, die miteinander verbandelt sind.


    Ich in ja keine Militärexpertin, aber ich habe nachgedacht. Besteht nicht die goße Gefahr, daß bei einer Evakuierung die Maschine abgeschossen oder abgefangen werden könnte? Und es geht ja auch nicht nur um mich, sondern auch um die Zivilisten vor und im Gebäude. ich käme mir irgendwie seltsam vor, wenn die Leute hier nicht, mehr ausgeflogen werdn könnten, ich aber vorneweg mit einem Kampfjet oder Hubschrauber das Weite suche. Ich fürchte auch nicht um mein Leben - der Herr der bei mir ist allerdings schon. Er glaubt, er könne in einem Schauprozeß zu Tode verurteilt werden und will sich lieber das Leben nehmen, als in Gefangenschaft zu geraten.


    Wäre es nicht vielleicht fast sinnvoller, wenn ich als inoffizielle Unterhändlerin mit den Putschisten rede? Das einzige worum ich wirklich fürchte, ist, daß die Koren mich für Propaganda gegen Nordhanar mißbrauchen könnten, wenn sie ich festnehmen, denn militärische und sonstige für sie relevante Geheimnisse kenne ich nicht. Da ich bekanntermaßen sehr starke Raucherin bin, kann ich für nichts garantieren, in dieser Frage, würde aber nach Kräften versuchen, mich im Griff zu halten.

    Prof. DDr. Bohuslava Bláhákova

    Leiterin des Instituts für Nordhanarstudien

    Ministerin für besondere Aufgaben (Korland)

  • schiebt nach

    Natürlich bin ich als Ministerin im Grunde nicht inoffiziell, sondern so offiziell wie es eigentlich nur geht, aber gerade dadurch verkörpere ich ja auch unseren Anspruch, ich bin ja nicht die Außenministerin, eine Verhandlung auf Augenhöhe kann es schon gar nicht sein, so lange ich "Eingliederungsministerin" bin.

    Prof. DDr. Bohuslava Bláhákova

    Leiterin des Instituts für Nordhanarstudien

    Ministerin für besondere Aufgaben (Korland)