• Meines Erachtens muß man jedenfalls grundsätzlich das Haben und Nutzendürfen einerseits im Rahmen beruflicher Zwecke unterscheiden (etwa Waren bestellen, Recherchieren, mit Abnehmern in Kontakt treten, wobei schon jetzt in den Altgesetzen bestimmte Bereiche des Außenhandels monopolisiert sind und gegenwärtig wohl so ziemlich alles gelenkt und kontingentiert sein wird, auch wenn hier vermutlich keiner Lust hat einen Außenhandlesplan aufzustellen, wieviele Tonnen Kupfer wir einführen usw, weshalb es diesbezüglich auch keine Versuche gibt, dergleichen zu erstellen) und andererseits das Recht, in ausländischen Foren usw. mitdiskutieren zu dürfen u.ä.


    Hier wäre auch die Frage wie genau das technisch überwacht wird. Korland wird nicht in Informatikern schwimmen und angesichts der (von mir nach wie vor angenommenen) geringen Verbreitung von Computern, wird das auch schwierig Programmierer en Masse als Quereinsteiger zu gewinnen.


    Was mir sicher scheint, ist daß eine Äußerung, die nicht auf der offiziellen Linie der VF ist, den Poster in Schwierigkeiten bringen kann.


    Internet in Nordkorea ist ein kompliziertes Thema, Politbüro usw. haben natürlich Zugang auch Leute, die für das Fernsehen usw. Propaganda machen und es brauchen, werden das haben, auch für den Außenhandel dürfte das Netz genutzt werden.


    Was Korland angeht, muß das wohl mal in der Regierung diskutiert werden. Die Minister haben sicher Internet, die Nachrichtenredaktionen beim Fernsehen usw. Dem katholischen Bischof würde man - schätze ich - den Wunsch ebenfalls erfüllen, um staatsfeindlich Einstellungen beim Bischof und dem Klerus vorzubeugen. Wobei ich das nicht als Angst vor Solidarisierung sehe, sondern eher daß der Papst sich einschaltet oder daß der Bischof sich staatskritisch äußert. Es ist also mehr "hofieren". Ansonsten könnte die Tendenz bestehen, den Leuten nur bestimmte Seiten zugänglich zu machen. Ein Biologe könnte etwa Zugriff auf eien entsprechende Fachdatenbank haben, aber auf Sonstiges nur, wenn jemand einen Fehler gemacht hat. ;)


    Unternehmer werden sich wohl meist kaum im Netz sich politisch äußern wollen, weil sie ganz nüchtern wirtschaftlich denken. Ich habe Internet und wenn man mir das wegen einer falsch abgewogenen Meinungsäußerung wegnimmt, schadet das dem Geschäft.

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    Gerade mehr durch durch Zufall (gesucht hatte ich ja schon, aber das wurde mir dann von selbst vorgeschlagen) eine beiläufige Aufnahme des berühmten Genackes im DDR-Telphonnetz entdeckt. Zuerst hört man die Wählscheibe laufen und die anschließenden Plonggeräusche (vor den Tönen) sind es dann. Wird leider nur eine Nummer gewählt, weil halt das Fernamt angerufen wird.


    Warum man da an den Stasi dachte weiß ich nicht, das heißt vielleicht weil es zuweilen auch von der Nachbarleitung induziert während dem Gespräch knackte, das einzige, was man sicher sagen kann, im Westen plongte es zumindest gegen Ende der Teilung kaum noch irgendwo so, weil in den Vermittlungsstellen anderes Equipment werkelte, es sei denn irgendwo war auch noch ziemlich antiquierte Technik im Einsatz.


    In der Vorkriegszeit (bzw. später nicht nachgerüstete Altgeräte) hatten die Telephone noch keinen Gehörschutzgleichrichter und da knackte es so laut, daß man quasi beim Wählen den Hörer nicht ans Ohr nahm, sondern in der Hand hielt und das Geknacke wohl dennoch hörte.