• Das einzige was wohl für das Einfrieren von Mode spricht, ist, daß das künstliche Distanz zum Ausland schafft.

    Die Aussage ergibt keinen Sinn und würde voraussetzen, dass Gesellschaften ohne Einfluss von außerhalb zur Stasis verurteilt sind. Gesellschaften haben innere Gruppen, die sich auch gegenseitig beeinflussen. Schaffe zwei Menschen und du hast x verschiedene Meinungen. Menschen versuchen durch Äußerlichkeiten nicht nur Gemeinsamkeiten sondern auch Unterschiede zu betonen.

  • Die Aussage ergibt keinen Sinn und würde voraussetzen, dass Gesellschaften ohne Einfluss von außerhalb zur Stasis verurteilt sind. Gesellschaften haben innere Gruppen, die sich auch gegenseitig beeinflussen. Schaffe zwei Menschen und du hast x verschiedene Meinungen. Menschen versuchen durch Äußerlichkeiten nicht nur Gemeinsamkeiten sondern auch Unterschiede zu betonen.

    Aber ich habe das doch überhaupt nicht behauptet, ich finde es ja auch nicht realistisch, wie Korland in dieser Hinsicht ausgestaltet ist, aber das ist auch nicht der Anspruch bzw. würde man Schiffbruch erleiden, die Entwicklung von Kleidung und Frisuren zu definieren. Die Veränderungen wären wohl langsamer und in nur schwer abzuschätzende Richtungen.

  • Ich würde eine Anwendung normaler Herrschaftsphilosophie empfehlen: Mode mag zwar ein gutes kulturelles Mittel sein, aber dafür benötigt man auch eine enorme Industrie inklusive Bevölkerung, um diese zu definieren. Korland sollte sich schon auf seine Kernprodukte konzentrieren. Um beim Baltikum zu bleiben, ist die Bernsteinverarbeitung faktisch die beste Wahl. Im Konzert der Staaten wollen sich Staaten profilieren und emanzipieren. Sie benötigen folglich Herrschaftsreferenzen nach innen und außen, kulturelle und politische Konzepte zur Sicherung und Wohlstandskonzentration.


    So wenig ich Livornien mag, so sehr muss ich doch anerkennen, dass sie die Pflege ihrer "Kultur" diplomatisch auf die Spitze treiben, indem sie ihre Eigenmarken auch in normalen Verträgen inhaltlich zu schützen versuchen. Korland könnte also seine Vorzeigegüter feiern und herausheben und so Legitimität und Sicherheit gewinnen.

  • Wer sagt denn, daß sich Korland nach außen überhaupt profilieren will? Der korische Staat reglementiert die für das Inland bestimmte Mode einfach stark und dadurch ist sie ähnlich wie in Nordkorea im allgemeinen sehr wenig von internationalen Trends beeinflußt. Die Details sind hier unwichtig, aber wenn ein Regime sehr deutlich macht, daß sie Anzug, Krawatte, Hut und Fassonschnitt und nicht Jeans und T-shirt, Lederjacke und lange Haare sehen wollen, dann läßt sich das durchaus zu einem gewissen Grade erzwingen und ist dann eben ein Merkmal von Dissidenten und von Unangepaßten.


    Zumal das ganze auf der Metaebene eher gewissen Nostalgiebedürfnissen dient als eine allzu relevante Komponente zu sein. Auf den Dörfern mögen Trachten noch verbreitet sein, aber davon habe ich für Ostpreueßn nicht allzuviel und oft sind es Ganzkörperaufnahmen, die zu klein sind als Avatar.

  • Für mich war das immer noch Staatsvolk, Staatsgebiet und Staatsmacht oder etwas Ähnliches. Wenn dem so wäre, wäre ja das freiwillig isolierte Japan und Korea kein Staat gewesen. Meines Erachtens dient ein Staat der Verteidigung seines Staatsgebietes und der Ordnung des Lebens seiner Einwohner, Darstellung nach außen ist fakultativ. Wird aber sicher meist in der einen oder anderen Weise betrieben.

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    Dies sind Fotos aus den Jahren1920, 1930,1940 und 1950Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen.

  • Danke für die Bilder. Sind das Familienbilder von Dir? Ist das letzte DDR, kommt mir bei den Anzügen so ein wenig mehr nach DDR-Schnitten vor und bei dem Vater auch die Frisur. Aber das ist jetzt rein spekulativ, so groß waren die Unterschiede ja auch nicht.

    Nein die fand ich beim Stöbern zum Thema Familie.

    Also das letzte Bild ist von 1950 , zu der Zeit sahen die Klamotten zu beiden Seiten Deutschlands noch fast gleich aus. Wenngleich der Haarschnitt der erwachsen wirklich ehe DDR sein könnte.

  • Für mich war das immer noch Staatsvolk, Staatsgebiet und Staatsmacht oder etwas Ähnliches. Wenn dem so wäre, wäre ja das freiwillig isolierte Japan und Korea kein Staat gewesen. Meines Erachtens dient ein Staat der Verteidigung seines Staatsgebietes und der Ordnung des Lebens seiner Einwohner, Darstellung nach außen ist fakultativ. Wird aber sicher meist in der einen oder anderen Weise betrieben.

    Halb richtig, wenn du dich nicht mehr an den Unterricht erinnerst: Stastsgebiet ist mit Souveränität verbunden, in der auch die Anerkennung innewohnt.


  • Ich habe mir überlegt, daß die Nummern gegliedert werden, da hatte man vor 1945 teils schon, kam aber erst spät


    Ich würde sagen


    bis dreistellig, keine Gliederung:


    K - 123


    vierstellig, Zweierblöcke:


    K - 12 34


    fünfstellig und mehr, Dreierblöcke


    K - 12 345

    K - 123 456

  • Fernschreiber haben wir sicher, der Kanzler aber garantiert auch Internetzugang u.ä. oder man könnte eine Modemverbindung zwischen zwei Rechnern aufbauen.


    Es gab ja sogar vor dem Krieg schon Geräte mit denen man Bildkopien schicken konnte. Hellschreiber und diese Dinger, wo man das Papier auf Walzen spannte.

  • Mal eine ernstgemeinte Frage - nachdem Korland ja eigenständig ist (und das gerne auch bleiben soll!) - will man den logischen Schritt gehen und eine Gebietsteilung vornehmen?

    Dann wäre Korland als eigenständiger Staat eingetragen, und ich würde halt den Delegierten geben.