Hauptbahnhof Syffia

  • Als Passagier eines planmäßigen Linienzuges erreicht der Kurfürst von Valbronn samt Entourage die Hauptstadt. Nachdem er dort von einem Emissär empfangen worden war, reiste er mittels Konvoi weiter in Richtung Palastviertel.

  • Aus Dreibürgen gefahren kommt Horst Kaiser als neuer Botschafter mit dem Zug aus Bruchten in der Hauptstadt an und kauft sich auf dem Bahnhof eine typisch Seyffensteinische Brühwurst im Brötchen.


    Mensch dat sieht hier ja schonma schön aus. Da könntch mich drann gwöhn!

  • Nachdem ein Vulkanausbruch in Novara den internationalen Flugverkehr zum Erliegen gebracht hat, musste der Generaldirektor der Dreibürgischen Reichsbahn und Generaldirektor der Dreibürgisch-Alsztynaer Eisenbahn-Gesellschaft auf Aktien, Leopold Habsbach, verantwortungsbewusst auf die Eisenbahn zurückgreifen. Durch die Zeit des großen Raunzens sind aber alle Schienenwege nach Dreibürgen stillgelegt und heruntergekommen. Extra für den feierlichen Anlass der Vertragsunterzeichnung (und weil kein Flugzeug fliegt...), hat die Reichsbahn daher eine alte Grenzstrecke notdürftig für den Salonzug des Generaldirektors ertüchtigt, damit dieser zumindest mit La 10* über die Grenze verkehren kann. Nach über einem Tag umständlicher Bahnreise von Reichstal aus, erreicht der Salonzug des GD den Hauptbahnhof von Syffia.


    * aus Habsbachs Lexikon der Eisenbahnterminologie: Langsamfahrstelle (La)

  • Am Hauptbahnhof wartete bereits der Eisenbahnminister samt Entourage auf seinen Gast. Den Enthusiasmus der dreibürgischen Eisenbahner, extra einige Gleise (wenn auch nur notdürftig) instand zu setzen bewundert er.


    Herr Generaldirektor, Exzellenz, es ist mir eine Freude!


  • Folgt dem jungen Minister und begutachtet die wunderschönen Räumlichkeiten. Dann werden die entsprechende Dokumente herbeigebracht.


    Ich habe mir erlaubt den Entwurf zu erstellen. Einzelne Ergänzungen müssten noch vorgenommen werden.


    Vertrag zwischen dem Vereinigten Kaiserthum von Nordhanar und der Dreibürgisch-Alsztynaer Eisenbahn-Gesellschaft, betreffend die Herstellung einer Eisenbahnverbindung zwischen Entsfeld (Grenze Dreibürgen) und Bronn (Grenze Alsztyna).


    Seine Majestät, der Kaiser des Vereinigten Kaiserthums Nordharnar, einerseits, und die Generaldirektion der Dreibürgisch-Alsztynaer Eisenbahn-Gesellschaft (nachfolgend als Gesellschaft bezeichnet), andererseits, von dem Wunsche geleitet, gemeinsam die auf Herstellung der Eisenbahn von Entsfeld nach Alsztyna durch Nordhanar bezüglichen Fragen zu regeln, haben zu diesem Zweck zu Ihren Bevollmächtigten ernannt:



    Seine Majestät, der Kaiser des Vereinigten Kaiserthums Nordhanar:


    den Herrn,


    Die Generaldirektion der Dreibürgisch-Alsztynaer Eisenbahn-Gesellschaft:


    den Herrn Leopold Habsbach, Generaldirektor der Gesellschaft,



    welche, nach geschehener Mittheilung ihrer in guter und gehöriger Form befundenen Vollmachten, über folgende Artikel übereingekommen sind:



    Artikel 1

    Das Kaiserthum Nordhanar gestattet der Gesellschaft die Errichtung und den Betrieb einer Eisenbahnstrecke auf dem Gebiet des Kaiserthums zur Herstellung einer Eisenbahnverbindung zwischen Entsfeld und Alsztyna auf unbestimmte Zeit. Die Strecke soll über die Relation Entsfeld (Grenze) - Deriok - Bronn (Grenze) verlaufen und möglichst parallel zu vorhandenen Eisenbahnen verlaufen. Die herzustellende Eisenbahnverbindung und der dazugehörige Grund und Boden ist Eigentum der Gesellschaft.


    Der Erwerb des Grund und Bodens sowie die Errichtung der Strecke nebst ihrer zum Betriebe notwendigen Anlagen erfolgt im Namen und auf Rechnung der Gesellschaft.


    Artikel 2

    Die spezielle Feststellung der Bahnlinie wie des gesamten Bauplanes und der einzelnen Bauentwürfe bleibt der Regierung Nordhanars für ihr Gebiet vorbehalten, mit der Maßgabe, dass die Einrichtungen des Baus und des Betriebs, insbesondere die Konstruktion des Oberbaus und die Signaleinrichtungen der in Nordhanar gelegenen Strecke mit denjenigen Einrichtungen übereinstimmen sollen, welche für die in den Dreibürgen und Alsztyna gelegene Strecke genehmigt werden.


    Artikel 3

    Die Strecke soll als zweigleisige, elektrifizierte Hauptbahn mit einer Geschwindigkeit von 300 km/h ausgeführt werden. Die Spurweite beträgt 1.435 mm im Lichten der Schienen und die Spannung der Oberleitung soll 15 kV bei einer Frequenz von 16 ⅔ Hz betragen.

    Für den Bahnhof Bronn wird auf Kosten und unter Betriebsführung der Gesellschaft eine Anbindung zur Strecke hergestellt.


    Artikel 4

    Unbeschadet des Hoheits- und Aufsichtsrechts der Nordharnarer Regierung über die in ihrem Gebiet gelegene Bahnstrecke und über den darauf stattfindenden Betrieb wird die Ausübung des Oberaufsichtsrechts über die genannte Eisenbahngesellschaft im Allgemeinen der Dreibürgischen Regierung als derjenigen, in deren Gebiet die Eisenbahngesellschaft ihren Sitz hat, überlassen.


    Die Nordharnarer Regierung ist damit einverstanden, dass die Genehmigung und die Festsetzung der Fahrpläne und der Tarife auch in Beziehung auf den in Nordharnar gelegenen Teil der Bahn durch die Gesellschaft erfolgt, mit der Maßgabe, dass in den Tarifen für die Strecke in Nordharnar keine höheren Einheitssätze in Anwendung kommen sollen als für die Strecke in Dreibürgen und Alsztyna.


    Artikel 5

    Das Kaiserthum Nordhanar erhält im Gegenzug 167.500.000 (in Worten: einhundertsiebenundsechzig Millionen und fünfhunderttausend) Namensaktien der Gesellschaft mit einem Nennwert von je einem dreibürgischen Reichstaler.


    Im Übrigens bleibt das Recht der Nordhanarer Regierung unbeschadet für Gewinne und Umsätze der Gesellschaft auf dem Gebiet des Kaiserthums Nordhanar die gesetzlich festgelegten Steuern und Abgaben zu erheben.


    Dessen zu Urkunde haben die Bevollmächtigten den gegenwärtigen Vertrag unterschrieben und mit ihren Insiegeln versehen.


    So geschehen Syffia, den XX


    (L.S.)


    (L.S.)



  • Ganz recht. Da ist wohl bei der Kommunikation in unsere Vertragsabteilung etwas verloren gegangen. Ich ergänze Artikel 5.


    Vertrag zwischen dem Vereinigten Kaiserthum von Nordhanar und der Dreibürgisch-Alsztynaer Eisenbahn-Gesellschaft, betreffend die Herstellung einer Eisenbahnverbindung zwischen Entsfeld (Grenze Dreibürgen) und Bronn (Grenze Alsztyna).


    Seine Majestät, der Kaiser des Vereinigten Kaiserthums Nordharnar, einerseits, und die Generaldirektion der Dreibürgisch-Alsztynaer Eisenbahn-Gesellschaft (nachfolgend als Gesellschaft bezeichnet), andererseits, von dem Wunsche geleitet, gemeinsam die auf Herstellung der Eisenbahn von Entsfeld nach Alsztyna durch Nordhanar bezüglichen Fragen zu regeln, haben zu diesem Zweck zu Ihren Bevollmächtigten ernannt:



    Seine Majestät, der Kaiser des Vereinigten Kaiserthums Nordhanar:


    den Herrn,


    Die Generaldirektion der Dreibürgisch-Alsztynaer Eisenbahn-Gesellschaft:


    den Herrn Leopold Habsbach, Generaldirektor der Gesellschaft,



    welche, nach geschehener Mittheilung ihrer in guter und gehöriger Form befundenen Vollmachten, über folgende Artikel übereingekommen sind:



    Artikel 1

    Das Kaiserthum Nordhanar gestattet der Gesellschaft die Errichtung und den Betrieb einer Eisenbahnstrecke auf dem Gebiet des Kaiserthums zur Herstellung einer Eisenbahnverbindung zwischen Entsfeld und Alsztyna auf unbestimmte Zeit. Die Strecke soll über die Relation Entsfeld (Grenze) - Deriok - Bronn (Grenze) verlaufen und möglichst parallel zu vorhandenen Eisenbahnen verlaufen. Die herzustellende Eisenbahnverbindung und der dazugehörige Grund und Boden ist Eigentum der Gesellschaft.


    Der Erwerb des Grund und Bodens sowie die Errichtung der Strecke nebst ihrer zum Betriebe notwendigen Anlagen erfolgt im Namen und auf Rechnung der Gesellschaft.


    Artikel 2

    Die spezielle Feststellung der Bahnlinie wie des gesamten Bauplanes und der einzelnen Bauentwürfe bleibt der Regierung Nordhanars für ihr Gebiet vorbehalten, mit der Maßgabe, dass die Einrichtungen des Baus und des Betriebs, insbesondere die Konstruktion des Oberbaus und die Signaleinrichtungen der in Nordhanar gelegenen Strecke mit denjenigen Einrichtungen übereinstimmen sollen, welche für die in den Dreibürgen und Alsztyna gelegene Strecke genehmigt werden.


    Artikel 3

    Die Strecke soll als zweigleisige, elektrifizierte Hauptbahn mit einer Geschwindigkeit von 300 km/h ausgeführt werden. Die Spurweite beträgt 1.435 mm im Lichten der Schienen und die Spannung der Oberleitung soll 15 kV bei einer Frequenz von 16 ⅔ Hz betragen.

    Für den Bahnhof Bronn wird auf Kosten und unter Betriebsführung der Gesellschaft eine Anbindung zur Strecke hergestellt.


    Artikel 4

    Unbeschadet des Hoheits- und Aufsichtsrechts der Nordharnarer Regierung über die in ihrem Gebiet gelegene Bahnstrecke und über den darauf stattfindenden Betrieb wird die Ausübung des Oberaufsichtsrechts über die genannte Eisenbahngesellschaft im Allgemeinen der Dreibürgischen Regierung als derjenigen, in deren Gebiet die Eisenbahngesellschaft ihren Sitz hat, überlassen.


    Die Nordharnarer Regierung ist damit einverstanden, dass die Genehmigung und die Festsetzung der Fahrpläne und der Tarife auch in Beziehung auf den in Nordharnar gelegenen Teil der Bahn durch die Gesellschaft erfolgt, mit der Maßgabe, dass in den Tarifen für die Strecke in Nordharnar keine höheren Einheitssätze in Anwendung kommen sollen als für die Strecke in Dreibürgen und Alsztyna.


    Artikel 5

    Das Kaiserthum Nordhanar erhält im Gegenzug 167.500.000 (in Worten: einhundertsiebenundsechzig Millionen und fünfhunderttausend) Namensaktien der Gesellschaft mit einem Nennwert von je einem dreibürgischen Reichstaler.


    Weiterhin verpflichtet sich die Gesellschaft die Eisenbahnstrecken des Kaiserthums, die parallel zu der Strecke der Gesellschaft verlaufen, im Rahmen der Bautätigkeiten der Gesellschaft und auf ihre Rechnung hin, für die Wiederaufnahme des Betriebes durch das Kaiserthum zu ertüchtigen.


    Im Übrigens bleibt das Recht der Nordhanarer Regierung unbeschadet für Gewinne und Umsätze der Gesellschaft auf dem Gebiet des Kaiserthums Nordhanar die gesetzlich festgelegten Steuern und Abgaben zu erheben.


    Dessen zu Urkunde haben die Bevollmächtigten den gegenwärtigen Vertrag unterschrieben und mit ihren Insiegeln versehen.


    So geschehen Syffia, den XX


    (L.S.)


    (L.S.)



  • Sehr wohl. Damit hätten wir also folgenden Vertragsentwurf:


    Vertrag zwischen dem Vereinigten Kaiserthum von Nordhanar und der Dreibürgisch-Alsztynaer Eisenbahn-Gesellschaft, betreffend die Herstellung einer Eisenbahnverbindung zwischen Entsfeld (Grenze Dreibürgen) und Bronn (Grenze Alsztyna).


    Seine Majestät, der Kaiser des Vereinigten Kaiserthums Nordharnar, einerseits, und die Generaldirektion der Dreibürgisch-Alsztynaer Eisenbahn-Gesellschaft (nachfolgend als Gesellschaft bezeichnet), andererseits, von dem Wunsche geleitet, gemeinsam die auf Herstellung der Eisenbahn von Entsfeld nach Alsztyna durch Nordhanar bezüglichen Fragen zu regeln, haben zu diesem Zweck zu Ihren Bevollmächtigten ernannt:



    Seine Majestät, der Kaiser des Vereinigten Kaiserthums Nordhanar:


    den Herrn, Rufus Draxler, Minister für Infrastruktur und Postwesen,


    Die Generaldirektion der Dreibürgisch-Alsztynaer Eisenbahn-Gesellschaft:


    den Herrn Leopold Habsbach, Generaldirektor der Gesellschaft,



    welche, nach geschehener Mittheilung ihrer in guter und gehöriger Form befundenen Vollmachten, über folgende Artikel übereingekommen sind:



    Artikel 1

    Das Kaiserthum Nordhanar gestattet der Gesellschaft die Errichtung und den Betrieb einer Eisenbahnstrecke auf dem Gebiet des Kaiserthums zur Herstellung einer Eisenbahnverbindung zwischen Entsfeld und Alsztyna auf unbestimmte Zeit. Die Strecke soll über die Relation Entsfeld (Grenze) - Deriok - Bronn (Grenze) verlaufen und möglichst parallel zu vorhandenen Eisenbahnen verlaufen. Die herzustellende Eisenbahnverbindung und der dazugehörige Grund und Boden ist Eigentum der Gesellschaft.


    Der Erwerb des Grund und Bodens sowie die Errichtung der Strecke nebst ihrer zum Betriebe notwendigen Anlagen erfolgt im Namen und auf Rechnung der Gesellschaft.


    Artikel 2

    Die spezielle Feststellung der Bahnlinie wie des gesamten Bauplanes und der einzelnen Bauentwürfe bleibt der Regierung Nordhanars für ihr Gebiet vorbehalten, mit der Maßgabe, dass die Einrichtungen des Baus und des Betriebs, insbesondere die Konstruktion des Oberbaus und die Signaleinrichtungen der in Nordhanar gelegenen Strecke mit denjenigen Einrichtungen übereinstimmen sollen, welche für die in den Dreibürgen und Alsztyna gelegene Strecke genehmigt werden.


    Artikel 3

    Die Strecke soll als zweigleisige, elektrifizierte Hauptbahn mit einer Geschwindigkeit von 300 km/h ausgeführt werden. Die Spurweite beträgt 1.435 mm im Lichten der Schienen und die Spannung der Oberleitung soll 15 kV bei einer Frequenz von 16 ⅔ Hz betragen.

    Für den Bahnhof Bronn wird auf Kosten und unter Betriebsführung der Gesellschaft eine Anbindung zur Strecke hergestellt.


    Artikel 4

    Unbeschadet des Hoheits- und Aufsichtsrechts der Nordharnarer Regierung über die in ihrem Gebiet gelegene Bahnstrecke und über den darauf stattfindenden Betrieb wird die Ausübung des Oberaufsichtsrechts über die genannte Eisenbahngesellschaft im Allgemeinen der Dreibürgischen Regierung als derjenigen, in deren Gebiet die Eisenbahngesellschaft ihren Sitz hat, überlassen.


    Die Nordharnarer Regierung ist damit einverstanden, dass die Genehmigung und die Festsetzung der Fahrpläne und der Tarife auch in Beziehung auf den in Nordharnar gelegenen Teil der Bahn durch die Gesellschaft erfolgt, mit der Maßgabe, dass in den Tarifen für die Strecke in Nordharnar keine höheren Einheitssätze in Anwendung kommen sollen als für die Strecke in Dreibürgen und Alsztyna.


    Artikel 5

    Das Kaiserthum Nordhanar erhält im Gegenzug 167.500.000 (in Worten: einhundertsiebenundsechzig Millionen und fünfhunderttausend) Namensaktien der Gesellschaft mit einem Nennwert von je einem dreibürgischen Reichstaler.


    Weiterhin verpflichtet sich die Gesellschaft die Eisenbahnstrecken des Kaiserthums, die parallel zu der Strecke der Gesellschaft verlaufen, im Rahmen der Bautätigkeiten der Gesellschaft und auf ihre Rechnung hin, für die Wiederaufnahme des Betriebes durch das Kaiserthum zu ertüchtigen.


    Im Übrigens bleibt das Recht der Nordhanarer Regierung unbeschadet für Gewinne und Umsätze der Gesellschaft auf dem Gebiet des Kaiserthums Nordhanar die gesetzlich festgelegten Steuern und Abgaben zu erheben.


    Dessen zu Urkunde haben die Bevollmächtigten den gegenwärtigen Vertrag unterschrieben und mit ihren Insiegeln versehen.


    So geschehen Syffia, den XX


    (L.S.)


    (L.S.)



  • Wunderbar! Dann schreiten wir zur Tat.


    Holt einen vergoldeten Füllfederhalter hervor, der mit Flügelrädern verziert ist.


    Vertrag zwischen dem Vereinigten Kaiserthum von Nordhanar und der Dreibürgisch-Alsztynaer Eisenbahn-Gesellschaft, betreffend die Herstellung einer Eisenbahnverbindung zwischen Entsfeld (Grenze Dreibürgen) und Bronn (Grenze Alsztyna).


    Seine Majestät, der Kaiser des Vereinigten Kaiserthums Nordharnar, einerseits, und die Generaldirektion der Dreibürgisch-Alsztynaer Eisenbahn-Gesellschaft (nachfolgend als Gesellschaft bezeichnet), andererseits, von dem Wunsche geleitet, gemeinsam die auf Herstellung der Eisenbahn von Entsfeld nach Alsztyna durch Nordhanar bezüglichen Fragen zu regeln, haben zu diesem Zweck zu Ihren Bevollmächtigten ernannt:



    Seine Majestät, der Kaiser des Vereinigten Kaiserthums Nordhanar:


    den Herrn, Rufus Draxler, Minister für Infrastruktur und Postwesen,


    Die Generaldirektion der Dreibürgisch-Alsztynaer Eisenbahn-Gesellschaft:


    den Herrn Leopold Habsbach, Generaldirektor der Gesellschaft,



    welche, nach geschehener Mittheilung ihrer in guter und gehöriger Form befundenen Vollmachten, über folgende Artikel übereingekommen sind:



    Artikel 1

    Das Kaiserthum Nordhanar gestattet der Gesellschaft die Errichtung und den Betrieb einer Eisenbahnstrecke auf dem Gebiet des Kaiserthums zur Herstellung einer Eisenbahnverbindung zwischen Entsfeld und Alsztyna auf unbestimmte Zeit. Die Strecke soll über die Relation Entsfeld (Grenze) - Deriok - Bronn (Grenze) verlaufen und möglichst parallel zu vorhandenen Eisenbahnen verlaufen. Die herzustellende Eisenbahnverbindung und der dazugehörige Grund und Boden ist Eigentum der Gesellschaft.


    Der Erwerb des Grund und Bodens sowie die Errichtung der Strecke nebst ihrer zum Betriebe notwendigen Anlagen erfolgt im Namen und auf Rechnung der Gesellschaft.


    Artikel 2

    Die spezielle Feststellung der Bahnlinie wie des gesamten Bauplanes und der einzelnen Bauentwürfe bleibt der Regierung Nordhanars für ihr Gebiet vorbehalten, mit der Maßgabe, dass die Einrichtungen des Baus und des Betriebs, insbesondere die Konstruktion des Oberbaus und die Signaleinrichtungen der in Nordhanar gelegenen Strecke mit denjenigen Einrichtungen übereinstimmen sollen, welche für die in den Dreibürgen und Alsztyna gelegene Strecke genehmigt werden.


    Artikel 3

    Die Strecke soll als zweigleisige, elektrifizierte Hauptbahn mit einer Geschwindigkeit von 300 km/h ausgeführt werden. Die Spurweite beträgt 1.435 mm im Lichten der Schienen und die Spannung der Oberleitung soll 15 kV bei einer Frequenz von 16 ⅔ Hz betragen.

    Für den Bahnhof Bronn wird auf Kosten und unter Betriebsführung der Gesellschaft eine Anbindung zur Strecke hergestellt.


    Artikel 4

    Unbeschadet des Hoheits- und Aufsichtsrechts der Nordharnarer Regierung über die in ihrem Gebiet gelegene Bahnstrecke und über den darauf stattfindenden Betrieb wird die Ausübung des Oberaufsichtsrechts über die genannte Eisenbahngesellschaft im Allgemeinen der Dreibürgischen Regierung als derjenigen, in deren Gebiet die Eisenbahngesellschaft ihren Sitz hat, überlassen.


    Die Nordharnarer Regierung ist damit einverstanden, dass die Genehmigung und die Festsetzung der Fahrpläne und der Tarife auch in Beziehung auf den in Nordharnar gelegenen Teil der Bahn durch die Gesellschaft erfolgt, mit der Maßgabe, dass in den Tarifen für die Strecke in Nordharnar keine höheren Einheitssätze in Anwendung kommen sollen als für die Strecke in Dreibürgen und Alsztyna.


    Artikel 5

    Das Kaiserthum Nordhanar erhält im Gegenzug 167.500.000 (in Worten: einhundertsiebenundsechzig Millionen und fünfhunderttausend) Namensaktien der Gesellschaft mit einem Nennwert von je einem dreibürgischen Reichstaler.


    Weiterhin verpflichtet sich die Gesellschaft die Eisenbahnstrecken des Kaiserthums, die parallel zu der Strecke der Gesellschaft verlaufen, im Rahmen der Bautätigkeiten der Gesellschaft und auf ihre Rechnung hin, für die Wiederaufnahme des Betriebes durch das Kaiserthum zu ertüchtigen.


    Im Übrigens bleibt das Recht der Nordhanarer Regierung unbeschadet für Gewinne und Umsätze der Gesellschaft auf dem Gebiet des Kaiserthums Nordhanar die gesetzlich festgelegten Steuern und Abgaben zu erheben.


    Dessen zu Urkunde haben die Bevollmächtigten den gegenwärtigen Vertrag unterschrieben und mit ihren Insiegeln versehen.


    So geschehen Syffia, den 14. Januar 2020



    (L.S.)



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    Generaldirektor der Gesellschaft

    (L.S.)